Ätherische Öle

Lavendel

Bereits die alten Römer verwendeten Lavendel, um daraus Bade-Essenzen zu gewinnen. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort lavare = „waschen“ ab. 

Der Halbstrauch war ursprünglich in Regionen rund um das Mittelmeer beheimatet. Dort ist er vor allem an trockenen, warmen Hängen vorzufinden.

Der Lavendel hat einen kompakten Wuchs mit stark verzweigten und drahtigen Trieben.
Typisch sind seine graugrünen Blätter und die violettblauen, duftenden Blütenstände.
Dabei handelt es sich um zahlreiche Blütenreihen, die bis zu acht Zentimeter lange, ährenartige Blütenstände bilden.

Seine Blütezeit ist von Juni bis August. Der echte Lavendel ist seit vielen Jahrhunderten als wohltuende Heilpflanze bekannt. Die ätherischen Öle aus Blüten und Blättern wirken harmonisierend und beruhigend. Volkstümliche Namen wie Nervenkraut oder Schwindelkraut weisen auf die Verwendung als Heilpflanze gegen Kopfschmerzen, Unruhe und Nervosität hin.

Bis heute konnten über 160 Inhaltsstoffe nachgewiesen werden, die in ihrer Gesamtheit die wundersame Heilkraft des Lavendels hervorzubringen scheinen.

Pfefferminzöl

Die Tradition der Pfefferminze als Arzneipflanze reicht einige Jahrhunderte zurück.

Vor allem das enthaltene ätherische Öl, das Pfefferminzöl wird heute in der Phytotherapie erfolgreich eingesetzt.

Die Pfefferminze (Mentha piperita) ist eine Pflanze aus der Gattung der Minzen, deren Verbreitungsgebiet sich über die gesamte Nordhalbkugel erstreckt. Sie ist eine beliebte Heilpflanze und ihr Öl kommt in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten zum Einsatz.

Pfefferminzöl hat einen frischen, scharfen und leicht pfefferartigenGeruch.

Das im Pfefferminzöl enthaltene Menthol hat auf uns Menschen eine ähnliche Wirkung wie der Duft von Limonen. Es wirkt erfrischend, belebend oder beruhigend, je nach Situation. Pfefferminzöl soll dazu beitragen, unsere Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen und unsere Erinnerungsvermögen zu steigern. Durch seine besondere Wirkung auf unseren Geist ist es ebenso gut in der Lage, Müdigkeit und Schlappheit entgegenzuwirken.

Die Wirkung des Pfefferminzöls auf unseren Körper ist sehr vielseitig und es gibt zahlreiche Anwendungsbereiche in der Therapie von Krankheiten. 

Da Pfefferminzöl auch schweißtreibend wirken soll, wird es häufig bei Entgiftungskuren eingesetzt. Außerdem kann das Pfefferminzöl wegen seiner antibakteriellen, antimykotischen und antiviralen Eigenschaften auch dazu benutzen, Lebensmittel haltbar zu machen. Wird Pfefferminzöl zum Beispiel ins Trinkwasser gegeben, so wird dieses nicht schal, sondern bleibt genießbar.

Geraniumöl

Geraniumöl ist ein ätherisches Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus der Pflanze Pelargonium graveolens, gewonnen wird.

Die Herkunftsländer sind ChinaÄgypten, die Insel Réunion neben kleineren Anbaugebieten in Indien und Israel.[1] 

Wegen seiner biologisch aktiven Inhaltsstoffe ist Geraniumöl bei einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Beschwerden anwendbar.

Aus den Blättern der Rosengeranie wird das Geraniumöl gewonnen. Das feine und nach Rosen duftende Öl ist bereits seit vielen Jahrhunderten in der Naturheilkunde bekannt.Wegen seiner biologisch aktiven Inhaltsstoffe ist Geraniumöl bei einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Beschwerden anwendbar.

Vor allem stimuliert es die Leber und die Bauchspeicheldrüse und fördert die körpereigene Entgiftung. Auch bei Kreislaufproblemen kann es stabilisierend eingesetzt werden. Hautkrankheiten, die mit dem ätherischen Öl behandelt werden, finden schnell Linderung oder heilen ab. Die reinigende Wirkung auf eine fettige Haut hilft bei Akne aber auch bei der normalen Wundheilung. Zum Einsatz kommt das Öl auch bei der Abwehr von Insekten, die den Duft nicht mögen

Geraniol

Geraniol ist ein so genannter Monoterpen Alkohol und kommt meistens als Bestandteil ätherischer Öle vor.

Es handelt sich dabei um eine farblose bis gelbliche Flüssigkeit, die einen angenehmen Geruch besitzt. Verwendung findet Geraniol als Duftstoff in der Parfümindustrie, als Wirkstoff in der Insektenabwehr, sowie vereinzelt in der Aromatherapie.

Das ätherische Öl ist zudem häufiger Bestandteil von Pflanzen und Kräuter. Hohe Anteile von Geraniol finden sich beispielsweise in der Rose, im Koriander, im Lorbeer, im Thymian, sowie im Currykraut.

Die positiven Eigenschaften von Geraniol für medizinische Anwendungen sind sehr vielseitig. So konnten Studien feststellen, dass der Stoff in der Lage ist, den Zelltod von Krebszellen einzuleiten und das Wachstum von Tumoren zu hemmen.

Geraniol kann dabei nützlich sein, Insekten und Mücken abzuwehren.

Auch in diesem Fall konnten Studien einen schützenden Effekt feststellen und belegen.

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